Zwar kann man der Formation technisches Können und ein gewisses Gefühl für gute und einprägsame Melodien nicht absprechen, dennoch klingt das hier dargebotene eben alles andere als originell und eigenständig. „Need For a Romeo“ hört sich an vielen Stellen leider an, als ob es dem „Lehrbuch für technischen und dennoch harten Hardcore“ entnommen wurde, was manche natürlich wieder gutheißen werden, mir jedoch zu wenig Eigenständigkeit bietet. Dennoch sollten Fans von Truppen wie SILVERSTEIN, THE BELOVED oder SNAPCASE mal reinhören, hat es eigentlich alles, was ein Hardcore-Album braucht, um zu zünden: Groovende Parts, grabende, tonnenschwere Riffs, etwas Gefrickel und jede Menge Blast Beats. Wenn es beim nächsten Mal besser um die Eigenständigkeit bestellt ist, sind mit Sicherheit auch mehr Punkte drin, aber schon ganz ordentlich.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren