45) werden im Netz zwar hier und da unter Thrash Metal geführt, doch jeder Freund des Prügelmetals dürfte sich an dieser Scheibe die Finger verbrennen.
Einem wirklich einfühlsamen Intro, bei dem die Schwiegereltern gerne noch im Zimmer bleiben dürfen, folgt ein mörderisches, episch angehauchtes Black-Death-Proh Metal Inferno. Schon der Opener "The Momentum" zeigt den Variantenreichtum der Elchtöter: von irrsinnigem Gitarrengeschrubbe und rasanten Drumattacken geht es zu melodiösen Gitarrenlicks und fast Amorphis`cken Melodien (z.B. am Ende oder auch zu Begin von "At Takao River"). Richtig höllisch böse wirken die Jungs nicht, da sie nicht wirklich eine Angst einflößende Atmosphäre erschaffen können. "In The Shadow Of Leaves" wird dann auch mal die Akkustikklampfe bemüht, bevor man mit dem Titelsong zum wohl stärksten Song der Scheibe kommt. Dies liegt zum einen an den guten Melodien und zum anderen an den druckvollen Riffs im Mittelteil. Leider können nicht alle Songs mit diesem Track mithalten. Insgesamt ist jedoch der zweite Teil der Scheibe besser gelungen als der erste Teil, so dass man sie vielleicht lieber in umgekehrter Reihenfolge hört.
"Death Meditations" zielt auf die herrenlos gewordenen Anhänger von Dissection & Co ab und man ist technisch auch auf Augenhöhe mit den Vorbildern, doch leider bleibt die düster-böse Atmosphäre etwas zu unterentwickelt. Stellenweise hörenswert aber nicht zwingend!
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren