Die Finnen machen gar keinen Hehl daraus, dass es ihnen nicht um Innovation geht. Sie zocken einfach die Musik, die sie mögen. Und das machen sie gut. Die Vocals werden klassisch gehalten und erinnern mehr als einmal an Johnny Hedlund. Natürlich gibt es den typisch schwedischen Gitarrensound und keine stilistischen Experimente. Wozu auch? Die grobe Leberwurst vom Hausschlachter mundet ja auch seit Jahren hervorragend. Obwohl TORTURE PULSE innerhalb der Genregrenzen bleiben, klingen sie erfreulich abwechslungsreich. So sorgen der straighte 3-Akkord Death Metal von ´Necrophagist´ oder der schleppende Rausschmeißer ´MPA´ für Abwechslung. Laut Info handelt es sich bei den Tracks um Material, das es nicht auf das Debüt-Album geschafft hat. Das ist erstaunlich, ist die Qualität des TORTURE PULSE Schweineeimers doch wesentlich höher als die so mancher Buffets, die andere Bands frisch aufgetischt haben.
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