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Torturized - Aftermath

VÖ: 07. Juli 2022   •   Label:  Apostasy Records
Dazu gehören nun auch TORTURIZED. Die letzte Platte war nicht so meins, daher war ich umso überraschter von ihrem starken Auftritt auf dem Protzen Open Air 2017. Die Magdeburger haben nun auch schon 20 Jahre auf dem Buckel und für das dritte Album hat man endlich ein Label gefunden. Die grobe Überschrift zu dem Sound von TORTURIZED ist wohl Extreme Metal. Die Basis bildet moderner Death Metal, der aber mit allerlei Zutaten angereichert wird. Normalerweise ist dieser moderne Sound nicht meins, zu oft klingen mir diese Scheiben zu seelenlos. TORTURIZED holzen zum Glück nie pseudo-abgefahren durch die Songs. Die Platte lebt von der düsteren Atmosphäre, die sich über die ganze Spielzeit zieht. Schon das Intro könnte auch problemlos auf dem Soundtrack eines Horrorfilms landen. Das alles heißt nicht, dass TORTURIZED nicht auch mal derbe riffen, grooven oder blasten – ganz im Gegenteil. Die Jungs fangen ihre Rage aber immer wieder ein und behalten den Track im Auge. Das Mischungsverhältnis zwischen technischem Anspruch und eingängigen Parts passt. Beispielhaft dafür ist ´Inversion´. Mit dem gelungenen ´Nebua´ beweisen die Jungs, dass sie auch längere Tracks über die gesamte Dauer spannend halten können. Es klingt als hätten sie Gollum bei diesem Song für kurze Gastvocals gewinnen können. Ich will jetzt hier gar nicht auf alle Songs eingehen, denn das Album tönt wie aus einem Guss. Einigen Parts wie dem Beginn von ´Dissolution´ erinnern mich sogar an die allmächtigen VOIVOD.

Ich bin weiterhin überrascht, wie gut mir diese Scheibe gefällt und dass sich auch nach zig Durchläufen nicht abnutzt. Hut ab!
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