Dabei kommen sie allerdings ganz ohne Haarspray und Schminke aus und haben sich stattdessen auf die musikalischen Zutaten konzentriert.
Die elf Songs der "New generation" sind beileibe nicht schlecht und man hört überall Einflüsse wie Bonfire (z.B. "Big Time") oder auch zeitgenössische Kapellen wie Crazy Lixx, doch so hunderprozentig will "Ride Your Life" einfach nicht zünden. Das Quartett hat zwar ganz nette Melodien, ganze okaye Riffs und einwandfreie handwerkliche Fähigkeiten, doch die ganz großen Melodien fehlen einfach. Insofern kann man mit Genrekollegen wie erwähnten Crazy Lixx oder natürlich Bonfire (noch) nicht mithalten. "Ride Your Life" ist nett anzuhören und Songs wie "Love Is For Fools" oder das starke "Eyes of a Broken Man" dürfen durchaus als Achtungserfolge verbucht werden. Wo der HeavyHardes.de-Kollege Fuxx bei "Makin Me Mad" allerdings Parallelen zu Skid Rows "Big Guns" hören will, bleibt mir ein Rätsel. Die Klasse des ersten Skid Row Albums wird hier zu keiner Sekunde und auf keiner Ebene erreicht.
Dennoch; "Toxic Heart bieten kurzweilige Unterhaltung durch ansprechend gestalteten Sleaze Metal und vielleicht kann man sich ja auf dem nächsten Album noch steigern.
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