„Modern Metal“ ist meiner Meinung nach allerdings recht irreführend, da die Jungs eigentlich wenig Modernes in ihren Songs haben – Gott sei Dank! Stattdessen verbindet man Sleaze Sounds mit melodischem Heavy Metal, was ja aber immerhin insofern modern ist, als dass es wieder recht angesagt ist. Sie wollen die Band der Ausgestoßenen sein und alle Grenzen hinter sich lassen – ein hoher Anspruch. Doch tatsächlich liefert man mit dieser ersten musikalischen Kostprobe einen echten Appetithappen ab, der wirklich Lust auf ein ganzes Menü macht. Wem die zahlreichen wiederentstandenen Poserbands zu weichgespült klingen, der könnte mit TOXIC ROSE eher warm werden. Zwar gerät Sänger Andy bei Songs wie „Black Bile“ auch schon mal an seine Grenzen, aber im Mittenbereich liefert er einen guten Job ab und klingt sowohl melodiös als auch aggressiv. Songs wie „A Song for the Weak“ oder „Set me free“ sind kraftvolle Metalsongs mit viel Wiedererkennungswert und einer ordentlichen Portion Eingängigkeit.
Ob sie wirklich „unaufhaltsam“ sind, wie sie auf ihrer Website versprechen wird sich zeigen, aber die selbstbetitelte EP ist auf jeden Fall ein hörenswertes Lebenszeichen, welches Lust auf den ersten Longplayer macht.
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