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Trail Of Tears - Existentia

VÖ: 26. Januar 2007   •   Label:  Napalm Records

Nichtsdestotrotz war Existentia zu diesem Zeitpunkt bereits im Kasten, so dass die Fans der Norweger immerhin noch ein anständiges Album als „Abschiedsgeschenk“ der alten Formation präsentiert bekommen. Und wirklich enttäuscht sein dürfte von diesem Werk niemand, denn was die Mannen um Thorsen hier liefern, ist feinster Gothic-Metal der härteren Gangart. Die zehn Songs sind allesamt kraftvolle und eingängige Kompositionen, deren Melodien dazu noch recht fix im Ohr hängen bleiben und Lust auf mehr machen. Die Songs gestalten sich sehr abwechslungsreich, besonders der Gesang besticht durch viele Facetten. Nicht nur die beiden hauseigenen Sänger geben sowohl im cleanen als auch im härteren Bereich ihr bestes, sondern auch eine weibliche Gastsängerin wurde engagiert, die besonders die ruhigen Passagen glanzvoll und zum Glück einigermaßen frei von Kitsch bereichert. Wer sich von alldem überzeugen will, dem sei vor allem die Halbballade „Empty Room“ ans Herz gelegt. Eigentlich ist es sehr schade, gerade nach einem solchen Album die Band am Rande des Abgrunds sehen zu müssen, aber vielleicht gelingt es Thorsen ja wirklich, neue Musiker mit an Bord zu nehmen und weitere solch gekonnte Alben zu veröffentlichen. Ich wünsche jedenfalls viel Glück und verbleibe mit einer Hörempfehlung für Existentia. (Rouven Hehlert)

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