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Trans-Siberian Orchestra – The Ghosts of Christmas Eve

VÖ: 03. November 2016   •   Label:  Universal

Die Story in aller Kürze: „Die Rock-Oper behandelt die Reise einer jungen Ausreißerin, die in ein verlassenes Varieté-Theater einbricht, um dort am kalten 24. Dezember Unterschlupf zu suchen. Drinnen wird die Teenagerin von dem Hausmeister des Theaters entdeckt, der die Geister der Vergangenheit einsetzt, um ihr Leben in eine neue Richtung zu lenken.“

Musikalisch rocken sich die Damen und Herren um SAVATAGE Produzent O’Neill tatsächlich auf Broadway-Niveau – das mag man nun positiv oder negativ deuten – und überwältigen den Hörer mit ihrer epischen Weihnachtsrock-Oper. Neben Instrumentals wurden der eigentlichen Playlist Songs anderer Alben hinzugefügt, um die Story abzurunden. Ich habe bei den ganzen TSO Veröffentlichungen ohnehin längst den Überblick verloren und Songs wie „Christmas Canon“ oder „What Child Is This?“ finden sich gefühlt auf jedem Album der Amis. Wirklich Neues gibt es also auf „The Ghosts of Christmas Eve“ nicht, auch wenn es mit der Liveversion zu „Music Box Blues“ einen Bonustrack gibt.

Und trotzdem, wer es orchestral-episch und durchaus klischeehaft mag, der bekommt passend zur dunklen Jahreszeit wieder mal die TSO Vollbedienung. TSO schaffen es auch in der Konserve, die großen Momente ihrer grandiosen Liveshows aufleben zu lassen. „The Ghosts of Christmas Eve“ ist der passende Soundtrack zu selbstgebackenen Keksen, Tannenduft und Kerzenschein. Schade, dass es die Scheibe (zumindest in Europa) nicht auch als Vinyl gibt.

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