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Transatlantic - Kaleidoskope

VÖ: 23. Januar 2014   •   Label:  Inside Out Music

Fünf Nummern schaffen es auf das Album, welches als 2-CD Edition erscheint und noch zusätzliche 8 Bonus Coverversionen enthält, welche mir aber nicht vorliegen. Somit beschränke ich mich also auf das neue eigene Material, das die gewöhnlichen Trademarks des Quartetts beinhaltet. Zur Entstehung des Albums: man traf sich wie gewohnt in Nashville, Tennessee, wo man Ideen austauschte, Songs schrieb, Arrangements bearbeitete und dann Bass und Schlagzeug aufnahm. Somit entstand das Fundament des Albums. Neal Morse und Roine Stolt spielten dann ihre Parts in deren eigenen Studios ein. Nach der Fertigstellung aller Aufnahmen, dem Mix und Mastering liegt nun also „Kaleidoskope" ab dem 24.01.2014 in den Märkten. Was hat es zu bieten? Lest selbst: mit dem 25 Minüter „Into The Blue" kommt ein fesselndes episches Opus (cooles Wort, oder?!) als Eröffnung des Albums, das wie gewohnt sehr gut produziert ist. Im Mittelteil des Songs darf nun sogar mal Live- Unterstützer Daniel Gildenlow (Pain Of Salvation) mitsingen. Sonst, wie gewohnt, dynamischer Aufbau, süße Melodien, ordentliches vertracktes Instrumental Gewirbel, religiöser, aber nicht predigender Text. Gelungen, hohe Erwartungen erfüllt. Danach folgt das stillere, akustische „Shine", welches Neal Morse für sein „Momentum" Album schrieb, dieses aber doch für TRANSATLANTIC aufhob. Bei diesem Lied gehen alle Bandmitglieder, wie auch bei den anderen Songs, ans Mikrofon. Schöne Melodie, positiver, religiöser Text und gegen Ende der Nummer wird eine Passage von „Into The Blue (The Dreamer And The Healer)"mit eingebaut. Danach folgt mit dem lebhafteren „Black As The Sky" eine Nummer, die ordentlich rockt und mit schönen Hammond Orgel Sounds auftaucht. Dieses Stück bringt gute Laune und hat leichte 70er Hard Rock Schlagseite. Zurzeit mein Favorit. Das folgende nun doch nur von Neal eingesungene sehr melancholische „Beyond The Sun" ist eine gelungene Ballade, die zu Tränen führt und einen gelungenen Auftakt zum Titellied gibt, welches mit 32 Minuten das längste Stück auf dem Album ist. Hier wird ein typisches TRANSATLANTIC Epos aufgebaut (siehe „Into The Blue"). Das nach der Overtüre folgendende „Ride The Lightning" bietet gute Laune, erinnert mich allerdings ein Stückchen zu sehr an die Spock's Beard Nummer „Wind At My Back" vom grandiosen „Snow" Album. Nun ja, solange Neal Morse von sich selbst abkupfert, kann ich damit leben. Zumal das wunderbar in das Stück passt. Der etwas düsterere, von Roine gesungene Part „Black As Gold", bringt dann einiges von den FLOWER KINGS mit. Und auch Pete („Walking The Road") und Mike („Desolation Days", aber nur Backings) übernehmen im Titeltrack noch die Vocals. Dieser endet nach einem vertrackten Instrumental dann mit der Reprise von „Ride The Lightning". Diese wird langsam ausgeblendet, was sicher auf ein weiteres Album irgendwann mal hindeutet. Kommen wir nun zum Fazit: mit „Kaleidoskope" haben TRANSATLANTIC sicher die Erwartungen der Fans erreicht. Mir gefällt die Scheibe. Dennoch kommt sie nicht ganz an „The Whirlwind" und an das Zweitwerk „Bridge Across Forever" heran. Zum Teil kann es aber auch daran liegen, dass eben die Erwartungen in unendliche Höhen weiter steigen. Anhänger der Band sollten und werden zugreifen. Das Album wird auch als Delux Edition mit einem Buch veröffentlicht und ist auch als 3er Vinyl erhältlich.

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