Was dem geneigten Hörer auf "No Apologies" geboten wird, ist wahrlich kein Grund für Entschuldigungen, denn der kraftvolle Collegerock der Amis geht sofort in die Knochen. Kraftvoll wie eine Schale Müsli, süß wie ein Schokoriegel und eingängig wie ein Hypnoseseminar, so klingen die 11 Songs des Albums. Ich bin mir sicher, dass man mit den Sounds der Band jede Uni-Party zum Kochen bringen kann und schon der Opener "Sound Off" ist ein echter Ohrwurm. Klar, die Scheibe spricht wohl weniger den Kuttenträger an, als viel mehr die Jurastudentin, die sich gerade auf dem Weihnachtsmarkt ein Palästinensertuch gekauft hat oder den BWL Studenten, der mal ganz keck mit Chucks in die Vorlesung geht und dazu eine schräge Capi trägt.
Be it as it may - selbst wenn der Sound vielleicht vergänglich sein mag, im Moment treffen die Kalifornier mit Sicherheit den Nerv der Zeit und dürften mit Genrekollegen wie Papa Roach oder Linkin' Park für gute Stimmung unter der Partygemeinde sorgen. Und damit ist doch viel gewonnen!
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