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Trick or Treat – The Legend of the XII Saints

VÖ: 23. April 2020   •   Label:  Scarlet Records
Ist aber auch kein Wunder, denn die Herren Conti & Co haben schließlich seinerzeit als HELLOWEEN Tribute Band angefangen. Das hört man natürlich auch auf dem mittlerweile sechsten Album der Italiener. Frontmann Allessandro Conti, der seit letztem Jahr auch bei TWILIGHT FORCE am Mikro steht, hat es sich zudem nicht nehmen lassen, dass Coverartwork selber zu entwerfen.
Musikalisch gehen TRICK OR TREAT deutlich italienischer vor als ihre deutschen Vorbilder – hier etwas geprogge, dort etwas Tempo und dann wieder große Melodien, wie im Refrain zu „TAURUS Great Horn“. Doch wer – wie ich – zunächst vermutet, dass die Jungs in der Corona Quarantäne zu viele Horoskop-Heftchen konsumiert haben, dem sei gesagt, dass es sich bei dem Album ein ein Konzeptwerk handelt, welches auf dem „Saint Seya“ anime basiert. Es geht um die Legende der zwölf goldenen Heiligen oder so. Auf jedenfalls scheint die Geschichte zur Musik zu passen und das ist ja die Hauptsache.
Klar, dass die Band auch an EDGUY, STRATOVARIUS oder VISION DEVINE erinnert, spätestens bei „AQUARIUS Diamond Dust“ dürften aber auch die Fans von SONATA ARCTICA aufhorchen. Bei „GEMINI Another Dimension“ gab es Unterstützung von BEAST IN BLACK Sänger Yannis Papadopoulos.
Mehr als bei früheren Alben passt bei „The Legend of the XII Saints“ alles zusammen: Vom Konzept, über das Artwork bis hin zur Musik ist das Album eine runde Sache geworden. Kein Wunder, dass sich SCARLET Records TRICK OR TREAT mit diesem Album in ihren Stall geholt haben. Mit diesem Album schickt sich die ehemalige Tribute Band an, ihre einstigen Vorbilder HELLOWEEN in den Schatten zu stellen.



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