Mit Omar El Hage steht ein sehr variabler Frontmann am Mikrofon, der mit seiner Stimme in melodische wie aggressive Passagen überzeugend singen kann. An einigen Stellen taucht ein orientalischer Funke auf, der für Eigenständigkeit sorgt. Allerdings nicht so extrem wie bei vergleichbaren Bands wie MYRAT. Kommen wir zu den Songs. Die genannten New Yorker Einflüsse sind unverkennbar und häufig präsent, werden aber durch eigene Zutaten erweitert. Musikalisch können alle Musiker an ihren Instrumenten voll überzeugen, was bei dem Genre („natürlich“) Vorrausetzung ist. Wer es eher episch mag sollte sich den Opener „Inside The Gage“ anhören, der mit einigen interessanten Wendungen überzeugt. Beim 8-minütigen „Ignite“ wird es dagegen plötzlich sehr aggressiv, genau wie bei „Crowbar Case“. Melodischer und sehr harmonisch gesungen ist „Faceless Man“, bei dem sich gegen Ende des Liedes alle Instrumente zu einer traumhaften Auflösung steigern. Alle Elemente zusammengeführt werden beim letzten Song „Perpetuite”, welcher mit seinem progressiven Aufbau und abruptem Ende Lust auf mehr macht. Technisch ist das Album erhaben, der Sound stimmt ebenfalls. TURBULENCE liefern mit “Frontal” ein stark produziertes Album ab, bei dem nicht nur DREAM THEATER Fans zugreifen sollten.
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