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Use To Abuse - Jesus Made My Rock ´n´ Roll

VÖ: 10. Februar 2006   •   Label:  XNO/AL!VE

Punk ´n´ Roll ist wohl die überschrift, unter der die 15 Songs in 30 Minuten runtergezockt werden. Erfreulich an der Scheibe ist, dass sich Use To Abuse auch in anliegenden Genres nach Lust und Laune bedienen. So klingt ´Hot Hot´ wie Nashville Pussy mit einem Glamrok Einschlag. ´I Wanna Go´ erinnert mich an Social Distortion zu `Somewhere Between Heaven And Hell´ - Zeiten. ´Got Nothing To Do´ ist ein klassischer Rock ´n´ Roll Song. Und mit ´Candle For A Dead Punk´ gibt es einen sehr guten Song mit einem - dem Anlass angemessenen - melancholischen Einschlag. In der Regel regiert aber die gute Laune. Kracher wie ´I Got A Gun´, ´Worry´, ´Got Nothing To Do´ oder ´Wait Johnny Wait´ bleiben schnell im Ohr hängen und lassen den Fuß und Nacken automatisch mitwackeln. Insgesamt ist es für dieses Genre eine erfreulich abwechslungsreiche Scheibe, die in allen gebotenen Facetten Spaß macht und darum geht es bei einem solchen Album ja. Leider ist der Rausschmeißer ´Running Around´ mit dem Orgeleinsatz für mich in die Hose gegangen. Aber einen Ausfall verkraftet diese Scheibe locker. Vielleicht haben die Zöllner und Huren, mit denen Jesus sich so beschäftigt hat, ihm ein paar Platten zugesteckt, wenn er zu einer solchen Leistung fähig ist. Man ahnte ja nicht, wozu himmlischer Beistand so gut sein kann.

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