VÖ: 02. November 2007 • Label: Det Germanske Folket
29. Januar 2008
Zumeist war der Ursprung dieser Bands um die Black-Metal-Hochburgen Norwegens zu suchen, bedingt spielten auch Finnland und Schweden in der Verteilung der Orden für die wichtigsten und besten Kapellen eine Rolle. Doch Dänemark… nun, bis auf zünftigen Death & Roll und einige Hardrock-Kapellen galt die Gegend um Kopenhagen und Co. bislang als Niemandsland der härteren Klänge. Umso mehr verwundert es, dass mit Vardlokkur nun tatsächlich eine Truppe aus dem Untergrund kommt, um unsere nördlichen Nachbarn auch im Bereich der finsteren Klänge zu repräsentieren. Und in der Tat scheint das jüngst gegründete Trio einiges von der Materie zu begreifen und die Historie dieser Musik eingehend studiert zu haben. Vardlokkur bewegen sich auf diesem ersten Lebenszeichen im Dunstkreis alter Heroen wie Darkthrone und Ulver zu Debützeiten. Problematisch ist indes der recht matschige Sound Platte. Besonders wenn man tempomäßig einige Vorstöße wagt, wirkt das Ganze völlig undifferenziert und gerade mal auf Demo-Level, was angesichts des guten, wenn auch nicht sonderlich innovativen Songwritings eigentlich wieder schade ist. Es sind zwar nur vier Songs, mit denen man sich auf „Med Døden til Følge“ begnügen muss, aber für eine Empfehlung dieses Silberlings der auf 666 Exemplare limitiert ist, reicht das hier Dargebotene allemal.
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