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Exxplorer - Vengeance Rides An Angry Horse

VÖ: 04. Dezember 2011   •   Label:  Pure Steel

 

 Die ersten Ergebnisse werden 1984 auf „Symphonies Of Steel“ veröffentlicht. Insider bezeichnen dieses Werk zwar als „Jahrhundertwerk“, ich muss aber gestehen, dass ich noch nie was von der Scheibe gehört habe.

Es war dann aber auch ziemlich schnell Schicht im Schacht und das Zweitwerk „A Recipe for Power“ lies 10 Jahre auf sich warten. Nach nur mäßigem Erfolg stieg Lennie aus und das Drittwerk der Band, „Coldblackugly“, ist dann 1996 ohne den Bandleader erschienen und im Meer der Veröffentlichungen untergegangen.

15 Jahre sind nun vergangen und Lennie hat sein Schlachtross gesattelt und stürzt sich mit seinen Jungs wieder ins Gefecht. Nachdem das Debüt vor einigen Jahren bereits neu aufgelegt wurde, ist die Zeit nun reif für neue Songs. „Vengeance rides an angry horse“ beweist mal wieder, dass Gutes von Gestern nicht zwangsläufig fad schmecken muss. Natürlich haben wir die Sounds bei Dokken, Attica, Saxon & Co bereits gehört, aber schon der Opener „Gypsy“ besticht durch kerniges Riffing und hörenswerte Melodien. „Glory Hunter“ liefert eine explosive Mischung aus amerikanischer Kraft und britischer NWoBHM Kultur – fast hört man frühe Manowar oder harte DIO Einflüsse heraus. „As The Crow Flies“ fängt zwar bedächtig an, gehört für mich dennoch zu den stärksten Tracks des Albums, da der Chorus sofort im Ohr bleibt. Und wer das Eingangsriff zu „Freight Train To Hell“ hört, der weiß sofort, warum der Song diesen Titel trägt: ein zentnerschweres Riff und ein spitzen Refrain. So muss Power Metal klingen.

Richtig schnell geht es auf „Vengeance rides a n angry horse“ zwar nicht zu, dafür wurde aber viel Wert auf kraftvolle Riffs, eine pulsierende Rhythmussektion und sehr gutklassige Melodien gelegt.

Fazit: geile Songs, geile Band und ein absolut überzeugender Albumtitel!

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