Und wie früher westliche Waren gen Osten verschifft wurden, so gelangt nun dieser lettische Import in unsere Kontore. Vic Anselmo bietet eine leicht verdauliche Gothic Rock Scheibe mit viel Gefühl und Melodie. Dabei greift sie meist auf Keyboards und Gitarren zurück und erschafft so ein Album, welches am ehesten Freunden der weiblichen Gothic Bands wie Within Temptation gefallen dürfte. Allerdings, und hier ist der Titel wohl wörtlich zu nehmen, kommen die Songs der Dame weitaus verträumter daher als etwa die härteren Kompositionen der niederländischen Kollegen. Insgesamt wird also die epische Seite stärker hervorgekehrt, nur selten (z.B. „Put your spell on me“) wird es mal etwas härter.
Als Fazit bleibt ein Album mit verträumten, gotisch beeinflussten Songs, die eher zum Träumen als zum Tanzen einladen und denen daher für meinen Geschmack einige Kanten fehlen. Für das nächste Album würde ich mir ein paar mehr Ecken und Kanten wünschen, um für mehr Überraschung zu sorgen.
Wer den Sound der Dame mal antesten möchte, kann dies hier tun:
http://www.myspace.com/vicanselmomusic
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