Der erste Teil (Requiem - Pianissimo) ist eine reine Klassik-Produktion, Teil zwei - um den sich hier alles dreht - hat die typischen Virgin Black Klänge, dazu gleich mehr, und der letzte Teil (Requiem - Fortissimo) soll ein reines Death- und Doom-Metal Album werden.
Auch der eigentliche Gothic-Metal Teil beinhaltet viele klassische Passagen, die vom Adelaide Symphony Orchestra eingespielt wurden. Wie der Name Requiem schon andeutet handelt es sich ei dieser CD nicht gerade um eine freudenstrahledne Aufnahme, sondern um eine düstere, trauernde Platte.
Trotzdem bemerkt man hier schon, dass die Komponisten (vermutlich) keine klasissche Ausbildung haben (oder diese noch nicht sehr ausgereift ist). Der orchestrale Part, der den Hauptteil der Platte einnimmt, erscheint irgendwie unreif und wenig ausgefeilt, der Metalgesang mag mich in diesem Zusammenhang auch nicht so mitreißen. Ganz anders die Metal-Passagen: Die wenigen rockigen Elemente werden zur Akzentuierung gut eingestreut, und die Stimmung weiß in diesen Momenten zu überzeugen.
In meinen Augen haben sich Virgin Black bei diesem Mamut-Projekt - wer schreibt denn sonst schon 3 Platten gleichzeitig - übernommen. Ein Klassik-Requiem höre ich dann doch lieber von Mozart oder Verdi.
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