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Walls Of Jericho - The American Dream

VÖ: 12. September 2008   •   Label:  Trustkill/Cargo

Der Umstand, dass hier eine Frau ins Mikro schreit hat sicherlich geholfen, Aufmerksamkeit auf die DetroiterIn zu ziehen. In den letzten 10 Jahren hat die Band aber bewiesen, dass der Platz in den oberen Regionen absolut gerechtfertigt ist. Die Band hat saustarke Alben rausgehauen und sich als absoluter Roaddog erwiesen. Ich habe noch keinen schlechten Gig der Band gesehen und Frontfrau Candace nimmt in Sachen Agilität dem Gros der männlichen Mitstreiter in der Szene die Butter vom Brot. Die letzte EP überraschte viele Fans sicher mit den akustischen Klängen. Das war jedoch ein Zwischenspiel das nur beim Rausschmeißer von ´The American Dream´ wieder in Erinnerung kommt. Der Track macht deutlich, dass Candace Kucsulain wesentlich mehr als Gebrülle in den trainierten Stimmbändern hat. Ansonsten gibt es aber die bekannte, aggressive Mischung aus flotten Parts und groovenden Downbeats. Songs wie ´Standing On Paper Silts´ sind Abrissbirnen der Extraklasse. Einige Passagen des Albums können als lupenreiner Thrash Metal durchgehen. Dieser Anteil ist etwas gestiegen. Mit ´Famous Last Words´ hat die Band aber auch einen klassischen Hardcoresong auf die Scheibe gewuchtet. Ein Unterschied zu den alten Alben besteht darin, dass Candace Kucsulain etwas tiefer schreit und die hohen Screams fehlen. Fans der Band können bedenkenlos zugreifen und die Position als Headliner bei der Hell On Earth Tour ist absolut gerechtfertigt.

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