Doch - und hier nehme ich das Ergebnis meiner Albumanalyse mal vorweg - manchmal ist weniger vielleicht doch mehr. "Worlds Torn Asunder" bewegt sich auf dem selben stilistischen Pfad wie die Vorgänger und es wird ordentlich im Old School Thrash Zirkus getanzt. Und doch kann das aktuelle Werk dem Vergleich mit dem fulminanten Vorgänger nicht standhalten. Dies liegt in erster Linie daran, dass solche Hits wie "Shadows From The Tomb" oder "Prey For Death", die dem Sound der Amis eine eigene Note gegeben haben, auf "Words Torn Asunder" nicht zu finden sind. Hier beschränkt man sich auf brutale Riffs, aggressives Geschrei und druckvolles Gedresche. Unterm Strich behaupten sich die Jungs mit ihrem Songwriting natürlich noch immer gegen eine ganze Reihe musikalischer Mitbewerber, doch die Genialität von "Waking Into Nightmares" wird hier nicht mehr erreicht. Schade, aber die kalifornischen Goldgräber haben ja auch nicht jeden Tag ein Nugget gefunden.
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