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Warseid - Where Fate Lies Unbound

VÖ: 08. September 2012   •   Label:  Eigenproduktion
Die Jungs aus dem hohen Norden der USA legen mit „Ehre Fate Lies Unbound“ bereits ihre zweite EP und ihre vierte Aufnahme überhaupt vor. Während der Vorgänger noch 8 Songs brauchte, um auf gute 33 Minuten zu kommen, benötigt man anno 2012 nur noch 4 Kompositionen für eine gute halbe Stunde. Stilistisch orientiert man sich an epischen Vertretern des schwarzen Metalls und mischt die metallischen Töne fleißig mit Folk- und Pagan Metal Elementen. Entsprechend wechseln kreischender und bedächtiger, cleaner Gesang ständig und brutale Metalparts werden von ruhigen Stellen unterbrochen. „Frost upon the Embers“ ist für mich der stärkste Song der EP. Allerdings sind die Titel aufgrund ihrer Länge ohnehin so facettenreich, dass fast jeder Song Stärken und Schwächen hat und die Übergänge zwischen den Kompositionen verschwimmen.

Während sich draußen also langsam der Herbst einstellt und die Temperaturen wieder frischer werden, sorgen die Jungs aus dem „Badger State“ für frostigen Metal und böses Riffing. WARSEID dürften dem Black Metal Puristen zu gut produziert und zu technisch sein, wer dem epischen Gedudel solcher Kapellen wie Dimmu Borgir, Wintersun & Co etwas abgewinnen kann, der sollte sich WARSEID mal zu Gemüte führen. Zwar gelingt den Jungs auf ihrer zweiten EP noch nicht der große Wurf, da die Songstrukturen noch nicht ausgeschärft genug sind und man hier und da doch etwas straffen und Ballast über Bord werfen könnte. Doch „Where Fate Lies Unbound“ zeigt, dass der Vierer gehöriges Potential hat.

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