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White Widdow - White Widdow

VÖ: 20. Oktober 2010   •   Label:  Aor Heaven

Für alle Sleaze Freunde sei gesagt, dass es sich hier nicht um ein Album der Big Hair Rocker aus Minnesota handelt, die vor 10 Jahren mal ein recht passables Album in die Läden gestellt haben.
Doch auch die AC/DC Landsmänner von White Widdow spielen auf ihrem Debüt sehr vorzeigbaren AOR Metal mit kratzigen Gitarren und recht eingängigen Melodien. Die Sechssaiter werden immer wieder durch Keyboards unterstützt. Man fühlt sich hier und da an härtere Fate, an Norway oder Pretty Maids auf Jump the Gun erinnert - aber auch an die Griechen von Outloud (z.B. in "Change of Passion"). Man hört an jeder Ecke und Kante, dass die Vorbilder der Jungs aus den späten 80igern und frühen 90igern stammen - wie man nicht zuletzt am Brett Micheals Outfit des Sängers sieht.
Songs wie "One More Day" oder "Change of Passion" wissen durchaus zu gefallen. Das im Bandinfo versprochene Feuerwerk von melodic Rock und AOR Hymnen bleibt jedoch aus. Nimmt man mal wieder H.E.A.T.s "Freedom Rock" oder Crazy Lixx als Vergleichsgröße, dann bleiben White Widdow doch eher noch etwas in der zweiten Reihe. Dennoch, das selbstbetitelte Deübt ist ein gutklassiges und durchaus hörenswertes Erstlingswerk geworden. Hausaufgabe für die nächste Scheibe: noch etwas an den Refrains feilen und eine Prise eigene Note hinzufügen, dann dürfte man auch den Schritt in die erste Liga schaffen.

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