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Wolf - Devil Seed

VÖ: 21. August 2014   •   Label:  Century Media



Nach einem Instrumental bietet „Devil Seed“ mit „Shark Attack“ eine furiosen Einstieg. Besser und packender kann man traditionellen Heavy Metal kaum spielen. Eine sehr gute und eigenständige Figur gibt auch mal wieder Sänger Niklas Stalvind ab. Nicht, dass er eine Sirene Marke Dickinson oder Halford wäre, aber sein leicht schnoddriger Gesang gibt Wolf seit jeher das gewisse Etwas.
Nun zum Pferdefuß an der ganzen Sache: Nach diesem Auftakt lassen es Wolf etwas an Tempo vermissen. Songs wie „Skeleton Woman“, das mit einem modernen Riff aufgemotzte „Surgeons Of Lobotomy“ oder das an Running Wild erinnernde „I Am Pain“  sind gelungene Songs – nur eben allesamt im Midtempo angesiedelt. Zwischendurch geht der Scheibe dann ganz die Puste aus und mit „Back From The Grave“ und „The Dark Passenger“ schleichen sich auch einige Filler ein. Gerettet wird „Devil Seed“ von der abwechslungsreichen Gitarrenarbeit, die schon mal orientalische Zitate oder eben die schon erwähnten Running Wild-Anleihen einstreut.

Das soll jetzt alles nicht zu negativ klingen, denn „Devil Seed“ ist zweifelsohne ein gutes Metal-Album. Mit zwei, drei Uptempo-Hymnen hätten wir es hier aber mit einer echten Großtat zu tun. So empfehle ich Neueinsteigern in Sachen Wolf eher die Scheiben „Ravenous“ oder „Evil Star“.

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