Zum Hauptinhalt springen

Wormwood - Nattarvet

VÖ: 25. Juli 2019   •   Label:  Black Lodge Records
Dabei gehen die Schweden eher rustikal zu Werke und spielen angenehm rauen, aber dennoch melodiösen Death Metal mit schwarzem Einschlag, der von zahlreichen paganen Elementen durchsetzt ist.  Großteils sind die Lieder dabei Midtempo-Stampfer mit breiter Soundwand („Av Lie Och Börda“, , über der die Leadgitarre historisch angehauchte Melodien und Gitarrensoli legt, wenn nicht gerade die Rhythmusfraktion zur Blastbeat-Phase ansetzt. Sänger Nine röhrt recht tief dazu, ab und zu unterbrochen von Shout-Passagen à la EINHERJER oder BORKNAGAR. Bei „Sunnas Hädanfärd“ wird er dabei von Erik von MANEGARM unterstützt.

„I Bottenlös Ävja“ bietet Abwechslung mit stimmungsvollem Vogelgezwitscher-Intro und längeren Akustik- und Klargesang-Phasen. „Arctic Light“, „The Achromatic Road“ und der fast zwölf Minuten lange Abschluss „The Isolationist“ sind die englisch-sprachigen Stücke der Scheibe, fallen ansonsten aber nicht aus dem allgemeinen Pagan-Rahmen, der finale Song baut sich dabei ausgehend vom zurückhaltenden Intro zu epischen Ausmaßen auf, verliert sich dann allerdings im Mittelteil in Instrumentalpassagen.

Die die abwechslungsreiche Musik ist handwerklich gute gemacht, nur manchmal kommt das Schlagwerk etwas zu dumpf daher. Die ruhigen Passagen wirken nicht aufgesetzt, das Rad haben WORMWOOD mit der Scheibe aber auch nicht neu erfunden. Falls es live möglich ist, sollte man den Vierer als Neuentdeckung auf jeden Fall mal antesten.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?