Zum Hauptinhalt springen

Wound - Engrained

VÖ: 19. Januar 2017   •   Label:  F.D.A. Rekotz

Um es vorweg zu nehmen, ich finde, dass diese Entwicklung der Band nicht gut getan hat. Die namensgebende Wunde scheint gut zu heilen. Das neue Album klingt wesentlich braver und beliebiger als der Vorgänger. Es geht hierbei um den Vergleich mit dem wirklich intensiven Vorgänger und nicht mit SABATON. Natürlich haben die Hessen weiterhin fiese Vocals und aggressive Parts, unterm Strich ist mir das an vielen Stellen zu nett für eine Platte dieses Genres. Tracks wie ´Of Non Serviam´ haben schon fast den AMON AMARTH Schunkelfaktor. Zu Beginn von ´The Gateway To Madness´ erwarte ich schon eine Coverversion von EURYTHMICS `Sweet Dreams´. Einen großen Anteil an der Harmlosigkeit haben die Gitarrensoli, die oft nach klassischem Metal klingen. Die mag ich auch dort nicht. Für mich bekommen die Labelkollegen von CHAPEL OF DISEASE die Mixtur von Death und Black Metal besser hin.

Am besten gefällt mir ´Engrained´, wenn WOUND wie bei ´ Carrion´ oder ´The Plague´ in der Art des Debüts wüten.

Mich kann ´Engrained´nur bedingt überzeugen, abgesehen davon glaube ich aber, dass es mehr potentielle Käufer anspricht als das Debüt Auch wenn ich den Jungs Gesundheit wünsche, würde ich mich freuen auf der nächsten Scheibe wieder eine Wunde und keinen Kratzer zu hören.

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?