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XUL - Extinction Necromance EP

VÖ: 17. Mai 2015   •   Label:  Eigenproduktion

An dem Tag an dem die Hölle überfriert und die Deutsche Bank nicht mehr nur in die Taschen der debil grinsenden Vorstände arbeitet, wird es auch auf dem Musikmarkt vielleicht irgendeine Form von Gerechtigkeit geben. Gottlob ermöglichen Globalisierung und digitale Vernetzung heute eine Verbreitung musikalischer Volltreffer auch ohne eine große Firma im Hintergrund.

Nach ihrem Debütalbum „Malignance“ haben die Jungs aus Vernon mit der Single „Summon the Swarm schon mal vorsichtig ihre Fühler in den Markt gestreckt. Mit „Extinction Necromance“ legen sie nun eine fast halbstündige EP nach, die neben besagter Single drei weitere neue Songs enthält.

Sie selber rücken sich in dieselbe Ecke wie IMMORTAL oder BEHEMOTH. Aber auch ohne größere Namen ins Spiel bringen zu müssen, kann man die Kanadier allen Fans des technischen Death Metal empfehlen. Neben dem brutalen Grunz-Schrei-Gesang von Frontmann Levi, wechselt die Instrumentalabteilung in wilden Angriffen zwischen druckvollem Riffing, Blastspeadattacken und fast epischen Passagen. Und für die Virtuosität haben sie bei Songs jenseits der 5 Minuten Grenze auch genügend Zeit. Wallace und Bill spielen sich die Finger wund und flitzen wie die Wilden über die Griffbretter ihrer Klampfen.

Neben all den Retros und Möchtegerns wirken XUL erfreulich erfrischend und belebend. Technischer Death Metal muss weder langweilig, noch stumpf oder eintönig sein. XUL zeigen mit „Extinction Necromance“, dass gutgemachter Death Metal immer im Trend liegt – auch wenn die A&R Leute der Plattenlabels das nicht zu sehen scheinen.

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