Das Victory Info-Sheet bezeichnet ADtR als Pop-Punk-/Hardcore-Band, wobei ich mir die Bezeichnung Pop-Punk, insbesondere wegen Songs wie „This Is The House That Doubt Buil“ oder „All Signs Point To Lauderdale“ gerne gefallen lasse. Bei Hardcore muss ich allerdings, zumindest wenn man unter dieser Bezeichnung Oldschool-Hardcore versteht, vehement widersprechen. Damit haben ADtR nun wirklich nicht viel zu tun, dann doch eher Post-Hardcore oder Metalcore. Und damit wären wir jetzt auch bei der Sache: A Day to Remember sind für ihre Mischung aus Pop-Punk und tiefen Growls bekannt und genau diesen Mix findet man auch auf dem neusten Album. Der Opener „Sticks & Bricks“ ist ein gutes Beispiel für dergleichen Musikmix, denn schon in der ersten Sekunde rollen dir wütende Growls entgegen. Dazu liefern harte, gut platzierte Breakdowns ihr Übriges, bevor der Refrain Härte nimmt und in melodiösem Liedgut endet. Ähnlich genretypische Stilwechsel findet man in „2nd Sucks“ oder „You Be Tails, I'll Be Sonic“. Alles in allem überwiegt auf dem Album aber der Pop-Punk-Anteil.
Mag man Post-Hardcore ist „What Separates me from you“ sicherlich keine schlecht Platte. Power von Growls und Breakdowns überzeugen mich ohne Frage, der poppige Anteil allein betrachtet auch. Nur mit dem Mix tue ich mich schwer: Ist irgendwie so als würde man Hauptspeise und Dessert zusammenmixen. Das ergibt ja auch eine gewöhnungsbedürftige Mischung. Getrennt voneinander schmeckt es mir persönlich einfach besser.
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