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Hatenation - Blacklist

VÖ: 22. November 2010   •   Label:  SAOL

Zunächst einmal kann man den fünf Katalanen Carlos (Vocals), Kike(Gitarre), Igna Jover (Gitarre), L. Fontes (drums) und Sting (bass) handwerklich nichts vorzuwerfen: es dominieren aggressiv-sägende Riffs das vorherrschende Midtempo, der Sänger grunzt und screamt seinen Frust heraus und sehr spartanisch-sparsam kommen auch melodiöse Parts zum Vorschein. So zum Beispiel im titelgiving Track "Blacklist", der auch eher zur Kategorie "uptempo" zuzuordnen ist. Erscheint einem beim ersten Hören das gesamte Album etwas langatmig eintönig, so entfaltet sich doch spätestens beim zweiten Hören das gesamte musikalische Potential der Spanier, die in ihrem musikalischen Tun dabei sehr an die Demos (vgl. "Drown into Darkness") bzw. das Erstlingswerk "Lost Paradise" von PARADISE LOST erinnern: scheddrig-dreckiger, rotziger, riffgetriebener Metall, durchaus mit Tempowechseln und überraschen höhepunktartigen melodiösen Elementen. Beste Beispiele dafür sind "Internal Sickness" oder "Sons of the shamed god".Herausragend ist in diesem Zusammenhang auch auch "Dread Sky" und "Visions".

Ein überaus gelungenes Debut, bei dem man sich auch die Tatsache vor Augen halten muss, dass es ja gar nicht so einfach ist, in einem Land, in dem so oft die Sonne scheint, düsteren Metal zu machen!!!

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