Negativ schlägt zu Buche, dass man den Namen der Band nicht entziffern kann, den Albumtitel erst nach längeren Anstrengungen – da wird es mit der Wiedererkennung schwer.
Während der Sound der Combo eine geographische Ortung im europäischen Norden nahe legt, sollte man den blick tatsächlich eher nach Osten wenden, genauer nach Zwickau. Das martialische Artwork lässt eigentlich nur zwei Stilrichtungen zu: True Metal oder Death Metal. Letzteres trifft dann auch tatsächlich zu: melodisches Todesblei mit einer Portion Viking Metal. Der Sound ist geprägt durch sägende Gitarren, Keyboards und wechselnden Gesang. Das moderate Tempo unterstützt die zum Teil epische Atmosphäre des Albums.
„Existential Dead End“ wirkt wie eine Einheit und ist durchaus ein ausgewogenes Werk mit guten Songs. Gut, aber nicht überwältigend. Ich höre die Scheibe ganz gerne, könnte jetzt aber nicht behaupten, dass die Band sich innerhalb ihres Genres eine eigene Nische schaffen kann. Aeveron bieten somit ein weiteres gelungenes Melodic Death Metal Album, welches sich jedoch in eine lange Reihe ebenfalls guter Veröffentlichungen einreihen kann und kaum eigene Akzente zu setzen vermag. Wer also lediglich auf kurzweilige Vollbedienung aus ist, könnte an diesem Album Gefallen finden.
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