Wieso auch, die hier werkelnden Zeitgenossen sind ja alle von der eben genannten Gruppe und haben sich mit Sicherheit gedacht, doppelt hält besser. Mit dem Namen Aguynguerran habe ich einige Probleme, da es mir so scheint als wären alle Zungenbrecher der Welt damit Null und nichtig. Mittlerweile habe ich mir den Silberling ein zweites Mal angehört und ich frage mich ernsthaft, ob das wohl der Spitzname von Enthroned ist. Jeder der Songs ist unglücklicherweise ziemlich voraussehbar. Elf Tracks blasen sich durch den dunklen Wald und wer Satan cool findet und belgischen Black Metal verehrt, ist hier goldrichtig. Für mich persönlich gab es das, wie gesagt alles schon mal unter einem anderen Namen und der Top Song dieser Scheibe ist definitiv das richtig geil gespielte Nifelheim Cover 'The Final Slaughter' zum Ende hin. Damit stellen sie auch klar, was Sache ist. Individualität, Charakter und das gewisse Etwas, was im Ohr hängen bleibt, das alles könnten Aguynguerran brauchen. Deshalb verstehe ich es auch nicht ganz, dass die Veteranen von Enthroned, hier formiert, es nicht verstehen, genau diese Punkte umzusetzen. Doch allem Anschein nach gab es keine Lessons – Learned -Meeting und das Nebenprojekt Aguynguerran taucht mit ihrer LP „Perverting The Nazarene Cult“ ab, in den dunklen Wellen des nächtlichen Sees, um dort in der Versenkung ein völlig sinnloses Dasein zu fristen. Dennoch denke ich das man die Scheibe hören kann, wenn man eben wie bereits schon erwähnt ein Fan dieser Art Musik ist.
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