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Angel Witch - As Above, So Below

VÖ: 14. April 2012   •   Label:  Rise Above Records
Es ist schon erstaunlich, aber die Engländer von Angel Witch haben es in den 35 Jahren seit ihrer Gründung Mitte der 70iger Jahre gerade mal auf 4 Studioalben gebracht. Legendär ist dabei nach wie vor ihr Debüt und vor allem natürlich der Track „Angel Witch“. Den hab ich das erste Mal in No Coompromise Kollege Haarstrichs altem Golf gehört, als er ein „Metal History“ Tape eingeworfen hatte, welches Blind Guardian Klampfer Marcus Siepen für ihn zusammengestellt hatte. Ein unvergessener Song.

„As Above, So Below“ scheint die Mentalität von Heybourne & Co auf den Punkt zu bringen: es ist eben wie es ist und wir werden uns auch nicht ändern. Entsprechend altschulisch klingen die 8 Songs des aktuellen Longplayers. Dies darf aber insofern auch nicht verwundern, als dass Titel wie „Guillotine“ oder „Into The Dark“ eigentlich schon aus den späten 70igern stammen, während „Witching Hour“ und „Dead Sea Scrolls“ auch immerhin schon fast 30 Jahre auf dem Buckel haben. Doch letztlich lassen sich zwischen den neuen Kompositionen und den alten Song kaum Unterschiede feststellen. Die Band klingt über die gesamte Spielzeit wie ein Relikt aus den frühen 80igern – roh und unverbraucht. Dabei schwingt in jedem Song eine gewisse Melancholie mit, was erklärt, dass die Band im Roster von Rise Above untergekommen ist, aber auch weshalb man mit Bands wie Orange Goblin, Trouble oder Candlemass tourte.

Zwar hat Heybournes 2012er Mannschaft keinerlei Ähnlichkeit mit früheren Line Ups, dennoch knüpfen die Jungs genau dort an, wo man zur Hochzeit der Band aufgehört hatte. Schlussendlich dürfte Angel Witch für die junge Metalcore Generation eine schwerverdauliche Kost darstellen. Freunde der alten Scheiben dürften jedoch problemlos klar kommen, auch wenn die ganz großen Hits fehlen.

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