An einigen Stellen klingt der Italiener Titta (cooler Name auch) wie US Metal Legende Rob Rock, manchmal haut er mit Charisma Megadeth Dave Mustane artiges Bellen heraus. Und dann gibt es da auch noch irgendwie was eigenes. Und auch die Musik hat sich etwas erweitert. So sind an einigen Stellen deutliche Thrash Metal Anklänge zu hören, die den traditionellen Heavy Metal (mit leichter NWOBHM-Schlagseite) abwechslungsreicher und aggressiver machen. Manchmal wird es mir ein wenig zu "modern". Zu hören bei "Bloodrain falls", wo der Gesang an einigen Stellen gestellt aggressiv wirkt. An einigen Stellen wirkt die Musik etwas düsterer als auf "The Leage Of Shadows". Einen Gastauftritt gibt es bei "No way Out" von DESTRUCTIONs Schmier, der durch das übliche Geschrei seine Akzente setzt. Am besten gefallen Archticts Of Chaos wenn es treibend aber melodisch voran geht wie beim tollen "Pressure", dem mit starken Grooves und Atmosphäre geprägten Opener "Rise" oder dem schnellen "All Play Dead". Ganz stark auch "Hittman" wo diese leichte Mustaine Schlagseite bei Titta auftaucht.
Fazit: mit Titta hat die Band einen starken neuen Sänger gefunden, der sich etwas mehr auf seine melodischen Stärken konzentrieren sollte, statt an einigen Stellen zu gepresst zu schreien. Das wirkt manchmal etwas aufgesetzt. Ich bin gespannt was der Mann live bringt. Die Band hat ein starkes Album abgeliefert, welches an den "moderneren" Stellen ein wenig schwächelt sonst aber durch melodische Vielseitigkeit überzeugt. Anhänger der ersten Scheibe sollten auf jeden Fall den Jungs auch ohne deren alten Sänger eine Chance geben.
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