Die beiden Skandinavier sind bei weitem keine unbekannten, schließlich haben sie sich auf demselben Laben schon als Puissance einen Namen gemacht und durften bereits zwei Nummern für Marduk basteln. Das Werk lässt kleinere Anflüge von Melancholie ersticken im allgegenwärtigen Gebälk leerer, grummelnder Akkorde, und die wenigen klar erkennbaren Melodielinien wirken eher wie spitze Blechbläserattacken als ausgefeilt schwelgende Leads. Geht es beim Intro "Omne Ensis Impera" oder "Sons of God" dann in den höheren Lagen etwas fröhlicher zu, ist das eher eine Ausnahme von der Regel. Abzüge gibt es lediglich, weil man irgendwann merkt dass so gut wie jede Nummer nach demselben Muster geschrieben wurde, und dass die Platte gegen Ende leider leicht nachlässt und im schlechtesten Fall wie der Soundtrack eines guten Computerspiels klingt. Ansonsten bin ich von "Omne Ensis Impera" aber doch begeistert. Wer eine düstere Rollenspielrunde leiten will, braucht sie Platte auf jeden Fall, alle anderen sollten durch sie zumindest sämtliche Vorurteile gegenüber Instrumentalmusik verlieren.
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