Die Riffs marschieren schwer über des Hörers Ohr, Frontmann Mehdi schreit kehlig und düster vor sich her und der Aufbau der Songs ist nicht auf Anhieb zu erfassen. Aber wie bei jeder progressiven Band darf man sich davon nicht abschrecken lassen. Im Gegenteil, die Belgier verlangen dem Zuhörer für den vollendeten Genuss eine Menge ab. Zu Recht, wie gewaltige Brechersongs wie 'Heretic', 'A Darker Shade' oder 'The Revenant' eindrucksvoll belegen. Die perfekte Ergänzung zu dem brutalen Mix aus Neo-Thrash, Death und Killvocals stellt schließlich der cleane Gesang von Drummer Jason dar, der sich in das Klanggewitter einmischt und "Argonauts" eine coole Tiefe in einer völlig unerwarteten Richtung gibt. Dedicted beweisen es erneut: Die Belgier können hochkarätige Bands en masse hervorbringen. Bleibt nur zu hoffen, dass Dedicted sich behaupten können und mit "Argonauts" genug Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Denn dann steht der Riege der Progressive-Monster ein neues Mitglied ins Haus, das ordentlich Kleinholz schlagen wird.
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