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Forever Slave - Tales For Bad Girls

VÖ: 04. April 2008   •   Label:  Wacken Records
21. Juni 2008

Die Gitarren sind satt, die Produktion insgesamt ist gut und die Songs sind alle nachvollziehbar und ganz gut arrangiert. Allerdings sind sowohl das Riffing als auch die Klavierpassagen von anderen Bands schon mehrfach besser gehört wurden und insgesamt dann einfach zu abgedroschen und langweilig. Leider fehlt es auch diesmal an Hits, bzw. guten Refrains, was im Gothic Rock/ Metal einfach wichtig ist, da die Songs dieses Genres von schönen Melodien zum mitsummen leben. Stattdessen wird allerlei in die Songs hineingepackt, ohne jedoch dadurch die Stücke richtig abzurunden oder den Wiedererkennungswert zu erhöhen. Der größte Schwachpunkt ist aber nach wie vor Frontfrau Lady Angellyca. Das bekennende Gothic Girl hat einfach eine eintönige, dünne Stimme, mit der sie meist auch noch in viel zu hohen Tonlagen rumstochert. Sie singt durchaus flüssig und geschmeidig, dennoch ist der Gesang kaum zu ertragen. Es fehlt ihr auch an Wärme in der Stimme und am Gefühl für die Songs. Teilweise klingt sie blutleer. Die gute Produktion und die halbwegs vernünftigen Songs sorgen für eine Bewertung oberhalb des Punkteäquators, für eine gute Note reicht es jedoch nicht, dazu müssten die Songs mehr Hitpotenzial und Lady Angellyca überhaupt mal Potenzial haben.

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