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Avenged Sevenfold - Hail to the King

VÖ: 23. August 2013   •   Label:  Warner

Mit ihrem sechsten Opus „Hail to the king“ scheinen die Kalifornier den Zeitgeist getroffen zu haben und das nicht nur bei den Metalfans. Denn auch die Kritiker überschlagen sich und rücken die neue Scheibe in die Nähe von METALLICA, wenn sie zum Beispiel schreiben, dass die Songs so klingen würden, wie jene von METALLICA nach dem schwarzen Album hätten klingen sollen.

Dieser Vergleich ist durchaus angebracht, denn schon nach den ersten Tönen kommen einem die Mannen um James Hetfield in den Sinn, vor allem im Hinblick auf die Riffs und die Drums, doch zumeist eher so, als ob man einmal so richtig loslegen wollte, aber nicht bemerkt, dass die Handbremse angezogen ist. So klingen die meisten Stücke durchaus ganz nett, mehr aber eben nicht. Es fehlt unüberhörbar das Besondere: die besondere Melodie, die besondere Härte oder die besondere Kreativität, abgesehen von einem QUEEN-artigen Gitarrensolo in der 'Nothing-else-matters-artigen Powerballade 'Crimson day' oder den choralen, an SABATON gemahnenden choralen Elementen in 'Requiem'. Zudem lassen FAITH NO MORE bei dem balladesken Stück 'Acid rain' grüßen.

Das Album plätschert insgesamt eher unmotiviert und beliebig vor sich hin, wobei zumindest die überaus gelungenen Gitarrensoli hervorzuheben sind ('Planets'). Doch nach dem ersten Gesamtdurchlauf bleibt man ratlos zurück und man kann aufgrund der nahezu totalen Homogenität der Songs keinen Höhepunkt benennen. Schade.

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