Nach unzähligen Vinyl-Single Veröffentlichungen und diversen Mini Lps (Wall of World is Words 10’MLP 2000 Ferewell Recors, CD Verson auf Power-it-up Records 2004) kommt nun endlich ihre zweite Scheibe mit klangvollem Namen „Dance Hall Grind“ heraus. Wie auch schon die Single Compilation „Lifetime Shitlist“ ist auch ihre jüngste Cd „Dance Hall Grind“ auf dem 2003 gegründeten eigenen Label der 4 schrägen Japaner veröffentlicht. Dabei ist der Begriff „Shit“ schon bald zu einem richtigen Markenzeichen der Band avanciert. Der so genannte „Shit“ zieht sich nicht nur durch ihre gesamte Musikalische Karriere hindurch, sondern taucht auch im Namen ihres Labels auf: Super Hit Records – kurz (S)hit Records. Geboten wird hier erneut gut gemachter Grindcore mit einem Sänger, der zwei Stimmlagen beherrscht: Growls und Sreams! Wer die Jungs schon mal life erleben durfte, Giants of Grind, Salzgitter 2004 oder auf dem Fuck the Commerce, der wird mir beipflichten. Die jugendhaften japanischen Kreischtamagoschis habens in sich. Geballte Aggression trifft auf messerscharfes Riffgewitter. Auf „Dance Hall Grind“ präsentieren sie sich zudem noch schneller, noch grooviger, sowie lustiger, aber auch „shittiger“!
Sicher, der Gesang polarisiert – das Gekreische ist manchmal unerträglich hoch - dennoch ist ihr Enthusiasmus unbeschreiblich: die Jungs tun wirklich alles, um berühmt zu werden. Da jettet man dann auch mal kurz nach Deutschland, um auf ein paar Festivals aufzutreten. Und das alles auf eigene Kosten. Belohnt werden sie mit einen immer großer werdenden Fankreis aus Grindcore-Jüngern, die schon jetzt die Band zum wahren Kult erklären. Vorbei sind die Zeiten, als die „Japanischen Hörspiele“ für Furore sorgten. Nun sind die wahren Japaner am Zuge und präsentieren Hörbücher der ganz besonderen Art. Wie der Anfang des Songs „Re-Shit“ es nicht treffender formulieren könnte: „No writing – just re-shitting. Be shit to re-shit!“ No commend! Überzeugen kann außerdem die geniale Coverversion der Old School Punkcore Freaks von D.R.I. („Time Out“) und die ungewöhliche aber dennoch gelungene Intrumentalversion „Shit Drop“. Ein Ruhepol der Gewalt. Wer nun neugierig geworden ist, sollte sich mal schleunigst auf deren Homepage: www.bathtubshitter.com umschauen. Es lebe der Shit!
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