Das Quartett ist mit Merch von CORONER, ATHEISST, PROTECTOR und DESTRUCTION eingekleidet. Ob letztere auch für den Bandnamen ausschlaggebend waren, ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich. BESTIAL INVASION haben sich dem old school Trash mit technischen Anspruch verschrieben. Die Qualität der Vorbilder erreichen die Ukrainer nicht. Der Opener ist ein solider, aber nicht begeisternder Trasher mit guten Parts, dem aber der rote Faden abgeht. Klar wird, dass die Instrumentenfraktion und insbesondere Gitarrist Evgeniy Maestro einiges auf dem Kasten hat, aber was hilft das, wenn es songwriterisch nicht zündet? Wenig. Shouterin Evgeniy Maestro kann mich nicht überzeugen. Sie klingt eher wie eine trotzige Göre, da hätte ich gern ein bisschen mehr Aggressivität. Auf der B Seite gibt es dann ein MORBID SAINT Cover. Obwohl das Original inzwischen 24 Jahre auf dem Buckel hat, gefällt es mir von der Produktion und spieltechnisch besser als das Cover von BESTIAL INVASION. Die Auswahl des Tracks allerdings beweist Geschmack.
Unterm Strich bleibt ein erstes Lebenszeichen, das mich wenig überzeugt. Da die technischen Fähigkeiten und ein guter Geschmack aber offenkundig vorhanden sind, sehe ich noch viel Luft nach oben. Obwohl – bei MACHINE HEAD helfen diese beiden Ressourcen ja auch nicht (mehr).
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