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Iron Mask - Black As Death

VÖ: 18. Dezember 2011   •   Label: 
Drahtzieher ist Dushan Petrossi, der in dieser Band seit 10 Jahren seine Neo-Klassischen Vorlieben auslebt. Ähnlich wie Pell oder Malmsteen greift er dabei stets auf herausragende Sänger zurück und so waren auf den ersten Alben, die allesamt bei dem kleinen Marquee/Avalon Label erschienen sind, bereits großartige Sänger wie Carsten Schulz, Oliver Hartmann oder Göran Edman zu hören. Letzterer ist auch auf dem aktuellen Werk mit von der Partie, wenn auch nur auf einem Song.

Von zart bis hart wird so ziemlich alles geboten, was sich im Korsett des Neo-Klassischen Hard Metal fabrizieren lässt. Mit „Nosferatu“ wird ordentlich Tempo gemacht, allerdings mag ich den Song nicht. „When All Braves Fall“ steht in bester Rainbow, Brazen Abbot & Co Manier. Der Titeltrack hat schon epische Anleihen und dürfte At Vance Fans ebenso gefallen wie Edguy Jüngern. Das gilt übrigens auch für „Broken Hero“, welches eine gute Mischung aus Hard Rock und Neo-Klassik ist – vielleicht sogar mit einer Portion Royal Hunt. Wer auf Malmsteen’sche Gitarrenläufe barocker Natur steht, der wird mit „Feel The Fire“ bestens bedient. „Genghis Khan“ kann mich nicht überzeugen, aber das ist Geschmackssache. Highlight der Scheibe ist für mich „Magic Sky Requiem“. Das liegt zwar nicht daran, dass es von Edman gesungen wird, denn Boals macht seine Sache wirklich hervorragend, aber der getragene Song ist irgendwie am eingängigsten. Coole Nummer, die gut zu den düsteren Winterabenden passt.

„Black As Death“ bietet wenig Neues, aber dafür gutgemachte, melodische Metal Songs der Kategorie Malmsteen, Pell, Rainbow, Brazen Abbot & Co.

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