Zum Hauptinhalt springen

Land Of The Dead

VÖ: 19. Dezember 2011   •   Label:  Limb Music
Virgin Steele Gründungsmitglied Jack Starr, der mittlerweile stark gealtert wirkt, hat seine Comeback Mannschaft zusammengetrommelt und mit ex-Manowar Trommler Rhino nun auch einen adäquaten Schlagwerker an Bord.

Optisch wissen vor allem Sänger Todd Hall, der gesanglich irgendwo zwischen Holy Mothers Mike Tirelli und Riots Tony Moore liegt, und Basser Ned Meloni mit meterlangen Matten zu überzeugen – so soll es sein.

Ich kannte bislang nur die Ende der 90iger auf ABS Records erschienene Best Of Scheibe der Band und fand diese gar nicht so schlecht. Was damals recht war, ist heute allemal billig und so gibt es auch auf „Land of the Dead“ keine Überraschungen, sondern Sounds der Kategorie Virgin Steele, Manowar, Majesty, Messiah’s Kiss & Konsorten. Der 80ies inspirierte Sound dürfte kuttentragenden Old SChoolern ein Ohrenschmaus sein: stampfender Bass á la Joey DeMaio, tumpefe, drockene Drums und ¾ Takt Riffs bestimmen das Gesamtbild. Doch ganz ehrlich, schon der Opener weiß zu unterhalten und mit „Warning Fire“ präsentieren die Herren einen Song, der so manchen Lendenschurz zum Flattern bringen dürfte. Ordentlich Tempo, und leichte Priest Anleihen, gibt es dann bei „On the Wings Of The Night“.

Letztlich haben wir diese Songs schon millionenfach gehört, dennoch macht die Scheibe Spaß. Wer Angst vor den 80igern hat, der findet hier sein Nightmare, wer seine Wurzeln im traditionellen und melodischen Metal sieht, der darf beglückt aufatmen, denn Jack Starr’s Bunring Starr klingen wie eine aus dem 20jährigen Winterschlaf erwachte Leder- und Nietentruppe.

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?