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Blood & Iron – Voices of Eternity

VÖ: 25. September 2014   •   Label:  Pure Steel Records

BLOOD & IRON ist ein Trio aus der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnataka und hat sich auf ihrem dritten Album mit Haut und Haaren dem kraftvollen Power Metal der Marke ICED EARTH, SAVATAGE & Co verschrieben. Während man vor etwa 10 Jahren ausgezogen war, um die Welt mit symphonischem Metal zu beglücken, hat die Mucke der Jungs mittlerweile einen hörbar raueren Einschlag bekommen, auch wenn melodische, leicht progressive Einflüsse immer mal wieder durchschimmern (z.B. „Path Not Taken“), ähnlich wie man es mitunter von STEEL PROPHET gewöhnt ist. Die Stimme von Giles Lavery, den man sich bei den australischen DRAGONSCLAW entliehen hat, passt hervorragend zu den hochprozentigen Riffs des Trios.  

Leider stimmt die Reihenfolge meiner Tracks offenbar nicht mit der mitgelieferten Tracklist überein, so dass ich nur hoffen kann, mit meinen Titelbezeichnungen richtig zu liegen. Die Songs haben zwar alle einen roten Faden, variieren aber dennoch im Härtegrad. Mir gefallen Songs wie „Ascendant“ besonders gut, da Lavery hier so richtig zu Hochform aufläuft und jüngere ICED EARTH Kompositionen wie die Songs einer Garagenband wirken lässt. Ein weiteres Highlight ist für mich das episch und weitaus progressiver ausgefallene „Chost of a Memory“, welches vielleicht sogar der stärkste Song der Scheibe ist. Bei diesem Song und auf „Burning Bridges“ hat Youmni, seines Zeichens Sänger der aus Dubai stammenden Band ASCENDANT, einen Teil der Vocals übernommen. In diesem Song lässt Ripper Owens grüßen – hätten JUDAS PRIEST mit ihm damals solche Songs geschrieben, würde die Era ohne Halford heute sicher in einem besseren Licht gesehen werden. „Underground Rebellion“ ist schließlich eine echte Power Metal Hymne geworden, die an die Hochzeit der amerikanischen Legenden wie JAG PANZER, VICIOUS RUMORS oder METAL CHURCH erinnert.

Mit einem Mal erscheint mir Indien auf der Metallandkarte gar kein so völlig weißer Fleck mehr zu sein. BLOOD & IRON legen mit ihrem Drittwerk „Voices of Eternity“ ein wirklich äußerst gelungenes Power Metal Album vor, welches sich vor der amerikanischen und europäischen Konkurrenz in keiner Hinsicht verstecken muss.

Wer das Abenteuer sucht, aber nicht zu fortgeschrittener Stunde in der Notaufnahme Schmuddelfilme sehen müssen möchte, der könnte in „Voices of Eternity“ die passende Freizeitbeschäftigung gefunden haben. 

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