Na klar kommen da dann immer die Vergleiche zu Kyuss, Queens Of The Stoned Age oder Baroness. Die treffen den Sound von BOVINE aber nur zum Teil. Das alleine zeigt, dass die Jungs aus Birmingham eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag legen. Das ist schon mal der erste Pluspunkt der Scheibe. Insbesondere bei den Vocals, aber auch stellenweise (´I Will make You Real´) geht es bei der Instrumentierung etwas heftiger zur Sache als bei den genannten Combos. Trotz dieser leicht noisigen Note bleiben die Songs zugänglich und mit ´Thank Fuck I Aint You´ hat die Band sogar einen potentiellen Hit, dem DJs in alternativen Clubs mal eine Chance geben sollten. Aber auch andere Songs wie der Titeltrack gehen gut ins Ohr und überzeugen durch ihre Erdigkeit. In Zeiten, in denen die psychedelischen Klänge wieder auf dem Vormarsch sind, ist das ein weiterer Pluspunkt. Stammkunden von F.D.A. sollten die Band anchecken, ehe sie sie einfach kaufen, denn sie ist schon anders als der Rest des Labels. Aber anders heißt ja nicht schlechter. Ich gebe zu, dass es einige Durchläufe gebraucht hat, aber dann hat mich dieses Langeisen doch über weite Strecken überzeugt.
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