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Bullet Train Blast - Nothing Remains

VÖ: 14. Juni 2012   •   Label:  Target/Soulfood
Darf man dem Promoschreiben des Labels Glauben schenken, so dürften Fans des 2009er Debüts „Second Chance“ mit dem aktuellen Longplayer vielleicht einige Probleme bekommen. Doch fangen wir Vorne an. „I’m Insane“ ist ein dreckiger Hard Rock Song a la D.A.D. oder Maryslim. „Running Away“ entfernt sich allein schon stimmlich von den im Promoschreiben angeführten Vorbildern Guns’N’Roses. Spätestens mit „The Storm“ wird deutlich, dass wir es hier weniger mit haarsprayverklebter Glamrockmucke zu tun bekommen, als vielmehr mit einer modernen, dreckigen, aber auch sehr radiotauglichen Radiorockversion, wie sie häufig über den großen Teich schwappte. Bestes Beispiel für die Fusion aus traditionellen (bluesig angehauchten) Hardrock Riffs, energetischem Straßenrock und alternativer Moderne ist vielleicht „Bang Bang Bang“, welches Live mit Sicherheit ein musikalischer Energiedrink für Band und Fans sein dürfte. Dass die Band keineswegs eine neue Welt entdeckt hat, wird bei „From The Underground“ am deutlichsten. Der Song klingt sehr stark nach Bands wie Seether, 3 Doors Down & Co.

Während die Dreieinigkeit des Bandnamens Metalcore-Befürchtungen aufkommen lässt, kann hier Entwarnung gegeben werden – dieser Unart bedienen sich die Dänen nicht.

„Nothing Remains“ rechtfertigt, um im Fußball Bild zu bleiben, ein Achtungstor der Rot-Weißen sowie ehrlich gemeinten Applaus am Ende des Spiels, doch für die Gruppenspitze ist das Spiel dann vielleicht doch noch einen Tick zu uninspiriert und durchschaubar. Doch aufgrund der Massenkompatibilität darf man sich auf jeden Fall auf einen unterhaltsamen Abend mit einigen spannenden Momenten freuen.

Keine Weltklasse, aber zumindest für die Zukunft ein ernstzunehmender Kandidat auf die oberen Tabellenplätze!

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