Die dreijährige Kreativpause haben Frontmann Paul Smith und Co. genutzt, um an ihrem vierten Album „The National Health“ zu basteln, was sie nun stolz präsentieren. Schon das erste Reinhören zeigte, dass die bekannten Markenzeichen, wie z.B. flottes Tempo und prägnante Gitarren, nach wie vor vorhanden sind. Dennoch haben sich MAXIMO PARK mit „The National Health“ weiterentwickelt bzw. verändert. Neben Gitarre und charismatischem Gesang durfte sich Keyboarder Lukas Wooler stärker an den Reglern auslassen als jemals zuvor. Der Titel des Albums weist darauf hin, womit sich auch der eine oder andere Song des Albums inhaltlich beschäftigt. Insbesondere im Titelsong wird die politische Lage Englands thematisiert. „The National Health“ ist ein Album mit starken, eigängigen, melodiösen, rauhen und einfach mitreißenden Songs. ‚Unfamiliar Places‘ und ‚When I Was Wild‘ sind sehr minimalistisch gehaltene Songs, wohingegen ‚Hips And Lips‘ stärker Synthie-Pop-Einflüsse aufweist. Absoluter Ohrwurm und für mich Highlight des Albums ist ‚Until The Earth Would Open‘. Zwar kommt das jüngste Album insgesamt poppiger rüber als die Vorgängeralben, aber dennoch ist „The National Health“ eine gelungene Sache.
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