Man hat sich also beeilt und nun mit "Blacklands" zeitnah nachgelegt, wobei ich nicht beurteilen kann und will, ob es an dieser Tatsache liegt, dass die hohen Erwartungen, die der Vorgänger in mir weckte auf dem aktuellen Nachfolger leider nicht erfüllt werden. Auch wenn sich grundsätzlich nicht viel an der Marschroute des Trios geändert hat ist die unverkennbare und prägende mystisch-spirituelle Note von "In Witchorder" mehr und mehr einer derben Uptempo-Rock-Kante gewichen. Leicht progressive Einflüsse sind ebenfalls nicht zu leugnen und ebenso wurde der Wechselgesang zwischen Elizabeth Blackwill und Matt Davis forciert, was der Abwechslung nicht schadet. Und doch kommen CASTLE mit "Blacklands" nicht gänzlich an das markige Debut heran. Trotzdem sind die Amis eine Band mit Kante, eigenem Kopf und Sound – einmal mehr Geheimtipp - , denen Respekt gebührt und die es Wert sind, gehört zu werden.
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