Eines sei vorweg gesagt: „Riot Avenue“ setzt stilistisch das fort, was auch auf „New Religion“ zu hören war. In anderen Worten: hohes Tempo, bluesinspirierte Hardrock Riffs und gute Melodien. Die ganz großen Stadionrefrains á la „Dr Hollywood“ oder „Death Row“ aus der Vic Zino Era findet man in dieser Art auf dem Drittwerk ebenso wenig wie auf „New Religion“.
Und dennoch kann „Riot Avenue“ dank solch starker Songs wie „Whiskey Tango Foxtrot“, dem kraftvollen „Young Blood“ oder auch dem Titeltrack überzeugen. Trotzdem benötigte die Scheibe bei mir noch ein paar Umdrehungen mehr als der Vorgänger bis sich die Melodien in die Gehörgänge gefressen hatten. Crazy Lixx beweisen mit dem Drittling, dass sie unbestritten zur Speerspitze der New Wave of Sleaze gehören. Riffs, Soli, Melodien, Songarrangements usw. sitzen bei den Schweden einfach. Während sich die ersten 10 Songs allesamt mindestens im Mid-Tempo Bereich befinden, wird der Hörer am Ende mit der obligatorischen Power Ballade verabschiedet.
„Riot Avenue“ ist ein überzeugendes Gesamtrockwerk ohne Ausfälle und die Band zementiert ihren Status als Superrockband!
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