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Cataleptic - The Tragedy

VÖ: 30. September 2021   •   Label:  F.D.A. Rekotz
Obwohl hier Mucker am Start sind, die auch bei den von mir geschätzten CORPSESSED und SOTOTHUS spielen, ist die Band bisher an mir vorbeigegangen. Besonders aktiv sind die aber auch nicht, in den 18 Jahren des Bestehens haben sie es bisher auf zwei Demos und drei Alben gebracht. Wenn die Zeit dazu beiträgt, dass Alben so gut werden, ist mir das recht.
Über weite Strecken kommt es mir vor, als wäre ´The Tragedy´ der ruppige kleine Bruder von PARADISE LOSTs ´Gothic´. Auch wenn die Leads sich von denen von Greg Mackintosh unterscheiden haben sie doch eine vergleichbare Atmosphäre. Im Gegensatz zu dem Meisterwerk der Briten ziehen  CATALEPTIC wie bei ´ Disarmed. Disowned. Betrayed´ das Tempo auch mal an. ´Lost´ hingegen erinnert mich etwas an die Landsleute von SENTENCED ab der ´Down´. Beim lange saustarken Rausschmeißer wird die Geschwindigkeit dann noch mal erheblich gedrosselt, das kratzt schon am Funeral Doom. Die „Woohooohooohos“ zum Ende hätten sie sich lieber sparen sollen.
Es liegt an der kontinuierlichen Düsternis, dass das Album trotz aller Variationen wie aus einem Guss klingt.

´The Tragedy´ verzichtet zum Glück auf Theater und bietet über gute 46 Minuten überzeugende, düstere Kost der derberen Art.
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