Die Band um Frontfrau Janine Pusch will sich frei machen von stilistischen Zwängen und begibt sich so auf eine Gradwanderung zwischen psychadelischem Rock, den Hammond-Sounds der späten 70igern, progressiven Elementen und erdigem Rock. Über dieser eigenwilligen Mischung steht die Stimme von Jannine, die melodisch zwischen schaurig schräg und eingängig variiert.
Das Album gipfelt schließlich im fast 22minütigen Dreiteiler „Visions of Cassandra“, bei dem es mit „Doom (Winterstorm)“ vergleichsweise hart und straight zur Sache geht.
Reflected ist keine Kantinenkost und der Ottonormalverbraucher wird sich mit der Rezeptur der Band zunächst schwer tun. Wer allerdings auf erstmal Gefallen an derart exotischer Kost gefunden hat, der dürfte das Album schnell lieben lernen. Ich selbst tue mich schwer mit einer abschließenden Bewertung und empfehle auf jeden Fall das Probehören. Auf jeden Fall ist es Central Park gelungen ihren Weg außerhalb der Genregrenzen zu finden. Ob dies nun gefällt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.
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