"Limit Break" beginnt mit einem gellenden Schrei, der Freunde von alten Edguy oder Helloween oder natürlich Priest Jubeln lassen dürfte - noch dazu, weil der Songs sowohl mit guten Riffs und Licks aufwahrten kann, als auch mit gelungenen Gesangslinien.
Colossus sind kein metallischer Hochgeschwindigkeitszug, sondern es wird mit Liebe gefeilt und gerockt und dafür begnügt man sich meist mit dem Midtempo - aber auch so kommt man ans Ziel: der Nacken des Hörers fängt unweigerlich an zu nicken, die Haare werden geschüttelt. Zwar sehen die Jungs auf dem Bild eher nach Bad Religion aus und dennoch hat ihre Musik den Beigeschmack von schwerem Leder, Jeans und Nieten. So soll es sein.
Auch mit Colossus hat Killermetal Records Chef Jens wieder ein gutes Händchen für ansprechenden Heavy Metal bewiesen. Und in der Hoffnung, dass die Jungs keine "Duke" Fans sind, greife ich auch gern tiefer in die Punktetasche.
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