Eine Band aus Raleigh, North Carolina kann ja per se schon nicht schlecht sein. Doch C.o.C. standen ja noch nie wirklich für leichte Kost. Während man mit dem Debüt „Eye For An Eye“ im Unterground für ordentlich Aufsehen sorgte, konnte man Anfang der 90iger mit Songs wie „Vote With A Bullet“ vom „Blind“ Album auch kommerzielle Erfolge erzielen. Mit dem neuen Studioalbum liegt nach fast 30 Jahren wieder ein Album vor, das durch das Dreigestirn Dean, Weatherman und Mullin eingespielt wurde und somit beim Zweitwerk der Band anknüpft. Allerdings hat Pepper die Band nicht verlassen und tourt mit dem Trio durch die Weltgeschichte.
Das schlicht „Corrosion of Conformity“ betitelte 8. Studioalbum der Amis klingt roh, rotzig und bodenständig. Der beinharte Stoner Rock der Jungs ist hier und da mit Punksprengseln versetzt und will auf das erste Hören so gar nicht in die hochglanzproduzierte Welt des 21. Jahrhunderts passen. Entsprechend urteilen einige Fans der Band im Internet, scheint ihnen Sound um Umsetzung der Songs doch zu old school. Humbug, sage ich. Vielmehr haben die Jungs aus dem Tar Heel State zu ihren Wurzeln zurückgefunden und spielen puren C.o.C. Sound, der mit Bands wie Cathedral vergleichbar ist. Trotz kommerzieller Erfolge in den 90iger, gehörte die Band niemals zur Massenware, die auf Chartpositionen aus war. Somit ist der neue Longplayer ein ehrliches Album mit gutklassigen Songs geworden.
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