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Anti Flag - The General Strike

VÖ: 08. April 2012   •   Label:  Side One Dummy Records/Cargo Records
Die Politpunker aus Pittsburgh, PA haben sich nach zwei Major Label Alben ja vor einigen Jahren wieder beim kleinen Side One Dummy Recordslabel eingefunden, wo nun das Sophomorealbum erscheint. Wieder einmal beweisen sie, dass man für ein klares Statement nur wenige Sekunden rbaucht, so dauert der Opener „Controlled Opposition“ gerade mal 21 Sekunden. Mit „The Neoliberal Anthem“ erteilt man wohl auch eine Absage in Richtung Obama Administration. Immerhin hat Sänger Justin Sane einst die berühmte Formel: Merkel ist wie Obama und der ist wie Bush“ aufgestellt.

„This Is The New Sound“ dürfte der tanzbarste Song der Scheibe sein, spricht er mit seinem Arrangement doch durchaus auch Fans solch überbewerteter Bands wie The White Stripes an. Weiter skippen, denn mit „Bullshit Opportunist“ geht es dann gleich wesentlich roher zu: hier klingt Hardcore der Marke Agnostic Front durch. Mit „The Ranks oft he Masses Rising“ wird dann die Rückrunde der Scheibe eingeläutet und gleichzeitig beginnt der Höhenflug des immerhin achten Studioalbums der Amis. Der Songs fängt den Vibe britischer Urpunks auf, was vor allem am leicht rauchigen Gesang liegt. „Broken Bones“ stellt mit 3.01 Minuten nicht nur den längsten Song der Scheibe dar, sondern ist auch ein Höhepunkt auf „The General Strike“. Schon der zum Einstieg zelebrierte Chorus weißt abermals in Richtung Agnostic Front und deren eingängige Straßenpunk Refrains, die man sofort mitgrölen kann. Dies gilt auch für „Nothing Recedes Like Progress“, wobei man hier auch durchaus mal an Shelter denken darf. Die Straight Edge Legende könnte auch die musikalische Patenschaft für „Resist“ übernehmen. Am Ende geht es mit „The Ghosts of Alexandria“ dann nochmal versöhnlich zu. Hier regiert die Melodie und das Midtempo, so dass auch Sum 41 Fans Gefallen finden dürften.

„The General Strike“ ist Facettenreich genug, um sowohl als Ventil für aufgestaute Aggressionen als auch als Soundtrack zum fröhlichen Sommergrillen dienen zu können. Die Ostküstenjungs haben mit „The General Strike“ ein hervorragendes US Punk/Hardcore Album abgeliefert, welches leider auch die genretypische viel zu kurze Spielzeit aufweist.



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